Zwei französische Unternehmen investieren in emissionsfreie Hebelösungen: Alsace Levage Manutention und Cochez Groupe haben ihre ersten Spierings Mobilturmdrehkrane in Empfang genommen. Beide Betriebe wählten das Modell SK597-AT4 eLift – einen Mobilturmdrehkran mit 48 Meter Gieklengte, der schnelle Einsatzbereitschaft mit leistungsstarkem Heben kombiniert und dank eLift-Technologie vollständig elektrisches Heben ermöglicht, sobald eine Netzanbindung ab 16 Ampere verfügbar ist.
Alsace Levage setzt auf Vielseitigkeit und einfache Wartung
Alsace Levage Manutention ist im Elsass im Bereich Heb- und Hebelösungen für Bau- und Industrieprojekte tätig. Mit der Investition in den ersten Spierings Mobilturmdrehkran erweitert das Unternehmen seine Flotte um eine vielseitige und nachhaltige Hebelösung. Bei der Entscheidung für den SK597-AT4 eLift spielten die Auslegerlänge von 48 Metern, die Benutzerfreundlichkeit und das einfache Instandhaltungskonzept eine zentrale Rolle. Alsace Levage schätzt zudem, dass der Kran unkompliziert zu warten und zu reparieren ist – ein Faktor, der die effiziente Einsatzplanung auf unterschiedlichen Baustellen unterstützt.
Cochez Gruppe wählt emissionsfreie Technologie nach Prüfphase
Cochez Groupe ist Teil der Ponticelli-Gruppe und auf schwere Hebearbeiten, industriellen Materialumschlag sowie Montagetätigkeiten spezialisiert. Von mehreren Standorten aus betreut das Unternehmen Industrie- und Infrastrukturprojekte in ganz Frankreich. Die Beschaffung eines Spierings Krans war das Ergebnis eines intensiven Evaluierungsprozesses. Letztlich gab die innovative eLift-Technologie den Ausschlag: Die Möglichkeit, vollständig elektrisch zu heben, entspricht der wachsenden Nachfrage von Auftraggebern nach emissionsfreien Hebelösungen auf der Baustelle.
Was leistet die eLift-Technologie?
Der SK597-AT4 eLift vereint Mobilität, kräftige Hubleistung und Nachhaltigkeit in einem Konzept. Die eLift-Technologie erlaubt vollständig elektrisches Heben, sobald ein Netzanschluss ab 16 Ampere bereitsteht. Dadurch lassen sich Hebearbeiten emissionsfrei durchführen – ohne Kompromisse bei Tragfähigkeit oder Produktivität. Wichtige Merkmale des Modells sind:
- Auslegerlänge: 48 Meter Gieklengte bieten ausreichende Reichweite für anspruchsvolle Bauprojekte
- Elektrischer Betrieb: Emissionsfreies Heben ab Netzanschluss 16 A, ideal für urbane Baustellen und strenge Emissions-Auflagen
- One Man, One Job: Ein Maschinist kann den Kran eigenständig transportieren, aufbauen und bedienen – ohne zusätzliche Logistik
- Schnelle Rüstzeit: Verkürzte Aufbauzeiten erleichtern den flexiblen Einsatz bei wechselnden Projekten
David Colombat, Area Sales Manager France bei Spierings, sagt dazu:
"Französische Kranvermieter und Bauunternehmer suchen zunehmend nach Hebelösungen, die nicht nur maximale Flexibilität bieten, sondern auch zu nachhaltigeren Bauprojekten beitragen. Der SK597-AT4 eLift passt genau auf diese Anforderungen. Wir sind stolz, dass Cochez Groupe für seinen ersten Mobilturmdrehkran einen Spierings eLift gewählt hat. Gleichzeitig freuen wir uns, dass ALM sich entschieden hat, seinen bisherigen Mobilturmdrehkran durch einen Spierings eLift zu ersetzen."
— David Colombat, Area Sales Manager France, Spierings Mobile Cranes
One Man, One Job: Logistik-Vereinfachung auf der Baustelle
Das One-Man-One-Job-Konzept des SK597-AT4 eLift ist ein zentraler Vorteil für Betreiber. Ein einzelner Maschinist kann den Kran selbstständig zur Baustelle fahren, dort aufbauen und anschließend bedienen. Diese Unabhängigkeit reduziert den logistischen Aufwand erheblich und trägt zu einer effizienten Abwicklung von Hebearbeiten bei. Auf wechselnden Baustellen mit kurzen Einsatzzyklen zahlt sich das Konzept besonders aus: Weniger Personal, kürzere Aufbauzeiten und schneller Standortwechsel senken die Betriebskosten.
Wachsende Nachfrage nach emissionsfreien Hebelösungen in Frankreich
Mit diesen beiden Lieferungen wächst die Zahl der Spierings Mobilturmdrehkrane in Frankreich weiter. Die Investitionen von Alsace Levage Manutention und Cochez Gruppe unterstreichen das steigende Interesse an mobilen Turmdrehkranen sowie die zunehmende Nachfrage nach innovativen Hebelösungen, die zu einer effizienteren und nachhaltigeren Bauindustrie beitragen. Besonders in urbanen Räumen, wo strenge Lärmschutz- und Emissionsvorgaben gelten, bietet der elektrische Betrieb klare Vorteile gegenüber konventionellen dieselhydraulischen Systemen.
Mobilturmdrehkran oder Teleskopkran: Wo liegen die Unterschiede?
Mobilturmdrehkrane wie der SK597-AT4 eLift kombinieren die Reichweite und Hubhöhe klassischer Turmdrehkrane mit der Mobilität von Teleskopkranen. Im Vergleich zu Teleskopkranen bieten sie bei gleicher Reichweite oft höhere Kipplasten und eine geringere Aufstandsfläche. Für längere Einsätze an einem Standort – etwa bei Hochbauprojekten oder industriellen Montagen – ist diese Bauweise effizienter als wiederholte An- und Abfahrten mit Teleskopkranen. Zudem ermöglicht die Turmkonstruktion Arbeiten über Hindernissen hinweg, die für Teleskopausleger nur schwer zugänglich sind. Mehr dazu finden Sie in unserem Vergleich Mobilturmdrehkran oder Teleskopkran: Welche Lösung passt zur Baustelle?.
Bedeutung für die Elektrifizierung der Baustelle
Die eLift-Technologie ist ein Beispiel dafür, wie sich elektrische Antriebe zunehmend auch im Bereich schwerer Hebeaufgaben durchsetzen. Während Elektrobagger und elektrische Radlader bereits in mehreren Pilotprojekten im Einsatz sind, hinkt die Elektrifizierung schwerer Krane noch hinterher. Der SK597-AT4 eLift zeigt, dass emissionsfreies Heben bei ausreichender Netzinfrastruktur technisch machbar ist – ohne Einbußen bei Leistung oder Produktivität. Weitere Einblicke in die Herausforderungen und Chancen der Baustellenelektrifizierung bietet unser Themenportal Elektrifizierung der Baustelle.
Die beiden französischen Unternehmen setzen mit ihrer Investition ein Zeichen: Emissionsfreie Hebelösungen sind nicht nur zukunftsfähig, sondern bereits heute wirtschaftlich einsetzbar – sofern die Rahmenbedingungen wie Netzanschluss und Einsatzdauer stimmen.
Quellen
Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft.
