Baumaschinen, auch als Baugeräte bezeichnet, sind stationäre, semimobile oder mobile Maschinen, mit denen Baustoffe be- und verarbeitet, Bauhilfsstoffe transportiert und Bauaufgaben ausgeführt werden. Sie werden sowohl im Bauhaupt- als auch im Baunebengewerbe eingesetzt.

Viele Baumaschinen lassen sich nicht nur dem Bauwesen zuordnen. Neben ihrem Einsatz in der Bauwirtschaft werden sie auch in der Gewinnungsindustrie (Bergbau oder Tagebau), in der Landwirtschaft, im Deponiebetrieb sowie in weiteren Industriezweigen verwendet.

Die in der Bauwirtschaft für die Kalkulation von Bauleistungen gebräuchliche Baugeräteliste enthält ein umfassendes Verzeichnis der Baumaschinen und -geräte. Kleingeräte, Bauhilfsstoffe (Schalung und Gerüste), Werkzeuge sowie Gleisbaugeräte und Wasserbaufahrzeuge sind nicht Teil dieser Kategorisierung.

Die Erdbaugeräte dienen zum Lösen, Laden, Transportieren, Einbauen und Verdichten von Erdmassen oder Schüttgütern auf kurzen Strecken. Die Bauart ist abhängig von dem anstehenden Bodenmaterial und dessen Lösbarkeit. Des Weiteren beeinflussen Förderstrecke und Tragfähigkeit des Fahrweges die Maschinenwahl. Einige Geräte sind universell verwendbar, sodass ihr Einsatz über den Erdbau hinaus in andere Aufgabengebiete reicht.

Baumaschinen werden nach verschiedenen Kategorien klassifiziert: Erdbaugeräte (Standbagger, Fahrbagger, Flachbagger, Saugbagger), Bohr- und Schlitzwandgeräte, Transportgeräte, Maschinen für Transport und Verarbeitung von Beton und Mörtel, Hebezeuge, Ramm- und Ziehgeräte, Geräte im Verkehrswegebau, Kanal- und Rohrleitungsbaugeräte, Verdichtungsgeräte, Tunnelbaugeräte, Kompressorgeräte und Reinigungsgeräte.