Die Wirtgen Group setzt auf der Hillhead 2026 auf Materialaufbereitung. Fünf neue Kleemann Brecher und Siebe stehen im Mittelpunkt. Der Konzern präsentiert geschlossene Prozessketten für Recycling-Betriebe und Straßenbauer.
Die Wirtgen Group positioniert Kleemann als Komplettanbieter für die Materialaufbereitung. Die fünf neuen Maschinen decken den gesamten Prozess ab: von der Brechanlage über die Siebanlage bis zur Aufgabelogistik. Zielgruppe sind Betriebe, die Bauschutt, Asphalt oder Naturstein direkt auf der Baustelle aufbereiten.
Konkrete technische Daten nennt Wirtgen Group noch nicht. Der Fokus liegt auf End-to-End-Lösungen: Brecher und Siebe sollen nahtlos zusammenarbeiten. Das reduziert Standzeiten und senkt die Betriebskosten pro Tonne verarbeitetes Material. Für Straßenbau-Unternehmen bedeutet das kürzere Transportwege und weniger Deponiekosten.
Die Hillhead 2026 findet vom 23. bis 25. Juni in Buxton, Großbritannien, statt. Die Messe gilt als europäische Leitmesse für Brechanlagen und Siebtechnik. Wirtgen Group nutzt die Plattform, um Kleemann als Alternative zu Herstellern wie Metso und Sandvik zu positionieren.
Für Recycling-Betriebe sind mobile Anlagen interessant. Die Kleemann-Linie bietet Raupenfahrwerke und autarke Antriebe. Das ermöglicht flexible Einsätze auf wechselnden Baustellen. Wer mit Backenbrechern, Prallbrechern oder Kegelbrechern arbeitet, spart sich den Transport zu stationären Anlagen.
Die Wirtgen Group gehört zum John Deere-Konzern. Neben Kleemann zählen auch Vögele, HAMM und BOMAG zur Gruppe. Die Integration von Brechanlagen in das Portfolio erweitert die Wertschöpfungskette im Straßenbau: vom Fräsen über das Brechen bis zum Einbau.
Kleemann hatte zuletzt Brechanlagen nach Brasilien geliefert, die dort in Asphaltanlagen integriert wurden. Die Hillhead-Premiere zeigt, ob Wirtgen Group auch bei mobilen Anlagen auf Elektro- oder Hybridantriebe setzt. Andere Hersteller wie Volvo CE oder Caterpillar treiben diese Technologien bereits voran.
Einkäufer sollten vor der Messe klären: Welche Durchsatzleistung brauchen Sie? Welche Materialien sollen verarbeitet werden? Und wie oft wechselt die Baustelle? Mobile Brecher amortisieren sich ab 5.000 Betriebsstunden, wenn Transportkosten gespart werden. Stationäre Anlagen rechnen sich bei dauerhaften Standorten mit hohem Durchsatz.






