Die Brechanlage zerkleinert Gesteinsmaterial in definierte Körnungen für den Straßenbau, die Betonherstellung oder das Baustoffrecycling. Man unterscheidet nach Brechertyp: Backenbrecher (grobe Vorzerkleinerung), Prallbrecher (kubisches Korn), Kegelbrecher (Feinzerkleinerung) und Walzenbrecher (weiche Materialien).
Mobile Brechanlagen haben die Branche revolutioniert: Raupenmobile Brecher von Kleemann (Wirtgen Group), Metso und Sandvik fahren direkt zur Abbruchstelle und verarbeiten Bauschutt vor Ort zu wiederverwendbarem RC-Material. Förderleistungen mobiler Backenbrecher liegen bei 100–600 t/h, die Aufgabestücke können bis 1.200 mm groß sein.
Stationäre Brechanlagen in Steinbrüchen und Kieswerken arbeiten in mehrstufigen Prozessen: Vorbrecher → Nachbrecher → Siebanlage → Klassierung. Die Automatisierung ist weit fortgeschritten: Frequenzgesteuerte Antriebe, automatische Spaltverstellung und Online-Korngrößenanalyse optimieren den Durchsatz und die Produktqualität. Verschleißteile (Brechbacken, Prallplatten) bestehen aus Manganhartstahl oder Chromguss.