Der Elektromobilitäts-Zulieferer Hardy Barth GmbH in Tacherting realisiert ein Pilotprojekt für nachhaltige Industrieproduktion: Eine neue Produktionshalle soll sich vollständig selbst mit Energie versorgen und damit den Betriebsstoffaufwand erheblich senken.

Das Vorhaben adressiert einen wachsenden Kostendruck in der Baumaschinen- und Zuliefererindustrie, wo Energiekosten ein relevanter Amortisationsfaktor sind. Ähnliche Konzepte mit dezentraler Energieerzeugung und Speichersystemen werden auch von anderen Herstellern erprobt, bislang aber eher in Pilot- als in Serienproduktion umgesetzt.

Für Flottenmanager und Einkäufer wird die Rechnung interessant: Wenn sich solche energieautarken Fertigungsprozesse als wirtschaftlich darstellen lassen, kann das Kostenvorteile auf der Produktseite ermöglichen – etwa durch niedrigere Gestehungskosten bei Elektromotoren und Batteriekomponenten. Entscheidend bleibt, ob die Investitionskosten in Solaranlagen, Speicher und Steuerungstechnik durch Betriebseinsparungen in realistischen Amortisationszyklen ausgeglichen werden.