Extreme Temperaturen – ob Hitze oder Kälte – erhöhen die Zahl der Arbeits- und Wegeunfälle nachweislich. Das belegt eine aktuelle Statistikauswertung der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV), des Spitzenverbands der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen.

Für die Bauwirtschaft gewinnt dieser Befund an Relevanz, da Baustellen ganzjährig und häufig unter freiem Himmel operieren. Maschinenführer, Montageteams und Logistik-Personal sind Extremwetterereignissen direkt ausgesetzt – ohne klimatisierte Kabinen oder Schutzbereiche wie in anderen Branchen.

Die DGUV-Analyse dokumentiert einen klaren Zusammenhang zwischen Temperaturausschlägen und Unfallquoten. Angesichts häufigerer Extremwetterereignisse durch den Klimawandel stellt sich die Frage, ob Arbeitgeber und Behörden ausreichend präventive Maßnahmen etabliert haben. Für Flottenmanager und Betriebsleiter bedeutet dies: Hitzeschutz- und Kälteschutzprotokolle werden zur Standardanforderung – nicht zur Kür.